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Wir trainieren mental täglich. Damit ziehen wir gewünschte Dinge ebenso an wie Ungewollte und merken es gar nicht. Ihre Vorstellungskraft hat Wirkung, nutzen Sie diese als Problemlöser und Umsetzungshelfer.

Spitzensportler machen es vor: Sie versetzen sich in das bevorstehende Ereignis, denken vor, was kommen könnte. Was vorher mit einkalkuliert wurde, kann später nicht mehr überraschen. Sie simulieren Verhaltensweisen bis diese im Körper verankert sind, so dass diese im entscheidenden Moment abrufbar sind „mein Körper weiß was zu tun ist“, „ich weiß was zu tun ist“. Das gibt enormes Selbstvertrauen und   mentale und emotionale Möglichkeiten werden voll ausgeschöpft.

Anlässe

  • Prüfung, Gespräch, Besprechung, Verhandlung, Präsentation, …
  • eine neue Tätigkeit,  neue Aufgaben, andere Position, eine herausfordernde Situation.

Mental gut aufgestellt hat Mehrwert 

  • Der Mindset beeinflusst das Ergebnis
  • Alles was Sie vordenken im entspannten Zustand kann später nicht mehr überraschen.
  • Sie gewinnen an Selbstsicherheit in der Situation.
  • Sie haben Zugriff auf tiefer liegende Ressourcen.
  • Zwischen Impuls und Reaktion lässt sich neues Verhalten testen, um es im richtigen Moment abzurufen.
  • Sie führen sich selbst durch die Situation.
  • Ein Ziel aus eigenem Willen und Handeln erreicht zu haben, löst Freude aus und gibt Kraft für Weiteres.

Beispiel Vorstellungsgespräch  – mental vorbereitet
Im entspannten Zustand …

  • finden sich leichter passende Beispiele um sich überzeugend darzustellen, als durch angestrengtes Nachdenken.
  • Können Sie sich erlauben Dinge anzusprechen, die Sie sich zuvor nicht getraut haben. Sie testen, wie es sich anfühlt, mutig zu sein.
  • Gehen Sie in die Beobachterrolle und erkennen was Ihnen noch nicht gefällt. Zum Beispiel: Sie testen wie es ist, sich mehr Zeit zu lassen mit Antworten oder finden heraus „was tue ich, wenn der andere längere Zeit schweigt?“
  • Nehmen Sie eine andere Perspektive ein. Nun sind Sie der Personaler und wollen einstellen „Wie muss diese Person sein, fachlich und persönlich?“ Die Punkte, die Sie nennen, sollten Sie bei sich prüfen und in ihrer Bewerbung entsprechend darstellen. Sie und der Personaler haben das gleiche Ziel: das Passende finden. Helfen Sie ihm das Problem zu lösen.
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Beispiel Bewerbungsklarheit
Die richtige Formulierung ist wichtig, das lässt sich an diesem Beispiel schildern. Auf der Suche nach neuer Arbeitstelle lautete der Wunsch an die Tätigkeit „entweder eine körperlich leichte einfache Tätigkeit bei der Stadt oder Gemeinde, mit keiner Verantwortung, in der näheren Umgebung. Hauptsache schnell wieder in Arbeit.“ Beim durchforsten der Stellenanzeigen fanden sich leichte einfache Tätigkeit, in der näheren Umgebung, nur diese lagen weit unter dem erwünschten Niveau. Keine Motivation dafür, kein schnell in Arbeit, eher  Frust, Sorgen wie geht es weiter? Das Unterbewusstsein lenkte die Aufmerksamkeit auf das was formuliert wurde, es übersetzt nicht wie es gemeint sein könnte. Was unklar formuliert ist,  kann als Ergebnis nicht klar sein, so einfach ist das.

Umformulierung: Ich will eine Tätigkeit als  ….. bei der Stadt oder in einer Gemeinde. Arbeitsbeginn am 01.07.2017. Arbeitszeit 30-40 Stunden pro Woche. Arbeitsorte: KA; LU; MA, NW. Gehalt 1800€ – 2200€ netto. Idealerweise gibt es eine Zusage bis 30.05.2017.  Wichtig sind mir am neuen Arbeitsplatz:

  • Klarheit bei der Aufgabenverteilung durch den Auftraggeber.
  • Arbeiten ohne Zeitdruck und mit Ergebnissen, bei denen Ich und der Auftraggeber zufrieden sind.
  • Die Tätigkeit geht mir leicht von der Hand.
  • Ich will auch Anerkennung für meine Leistungen.
  • Fairness im Umgang mit mir und harmonisches Betriebsklima.

Kurz danach finden sich 3 Stellenangebote, wie „zufällig“ passen die Beschreibung auf das formulierte „Ich will.. “ K. ist hoch erfreut und motiviert sich zu bewerben.  _____________________________________________________________________________________________

Beispiel Burnout Prävention
Engagiert, leistungsstark, in einer Aufgabe komplett aufgehen, kann zu Erschöpfung führen. Die Anfangsphase bleibt oft unbemerkt, hat eher einen positiven Effekt für den Arbeitgeber: erhöhtes Engagement, vermehrter Einsatz für die Arbeit, hohe Leistungsfähigkeit. Das geht einher mit der Vernachlässigung eigener Bedürfnisse. Sie beugen Burnout vor, indem Sie lernen, gut für sich selbst zu sorgen. Um das auch innerlich fest zu verankern hat sich hier Mentalarbeit bewährt. Die gedankliche Zuwendung auf „mehr Selbstfürsorge“ in einem entspannten Zustand mobilisiert Kräfte. Es wird an positive Erfahrungen angeknüpft und Ressourcen aktiviert, die Kreativität gefördert, bis klar ist „nun weiß ich auch, wie ich körperliche Signale bei Überforderung  erkenne, so bleibe ich in Balance“.